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Pressemitteilung
Regenerative Energien
CDU Altenstadt besucht Wasserwerk
[29.09.11] INHEIDEN. „Unser Ziel ist eine garantierte Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Altenstadt mit sicherer, sauberer und bezahlbarer Energie. Im Bereich der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sehen wir weitere Kapazitäten, die es schnellstens zu nutzen gilt“, so Falk Leonhardt, Vorstandsvorsitzender der Christdemokraten in Altenstadt anlässlich eines Gesprächstermins bei der OVAG AG.
Franz Poltrum, stellvertretender Abteilungsleiter des Wasserwerkes der OVAG AG in Inheiden, begrüßte die Interessierten Mitglieder aus Vorstand und Fraktion, die sich einen Überblick über das Wasserwerk und Wassergewinnung und den Wassertransport verschafften.
Das Wasserwerk in Hungen/ Inheiden ist die eigentliche Geburtsstätte der OVAG, die bereits im Jahr 1912 damit begann, vom Wasserwerk Inheiden aus die Menschen der Region mit dem wichtigsten Lebensmittel zu versorgen. Seit dieser Zeit floss das Wasser aus dem Einzugsgebiet des Vogelsbergs über Wasserleitungen bis nach Frankfurt. Der eigentliche Verkauf von Wasser kann sogar in das Jahr 1903 zurückverfolgt werden.
Ein interessanter Rundgang auf dem Gelände des Wasserwerkes war Bestandteil der Besichtigung. Besonders beeindruckend waren die Informationen aus den Anfängen der Wasserförderungen zu den Dimensionen und Verbindungstechnologien der Wasserrohre vor 100 Jahren. Hierbei handelte es sich um Graugussrohre mit einem Durchmesser von 80-100cm. Diese wurden mit Blei vergossen und kalt verstemmt und wogen mehrere hundert Kilo.
Obwohl das Wasser von guter Qualität ist und keine Nachbehandlung notwendig ist, erfolgt eine vorbeugende Desinfektion über eine Ozonanlage. Auf Nachfrage zu Wasserverlusten betonte Poltrum, dass es keine messbaren Wasserverluste über den gesamten Rohrleitungen gibt, die nicht als Havarieschäden bekannt und behandelt werden.
Das seit 1912 geförderte Wasservolumen aus Inheiden und benachbarten Wasserwerken stieg von 10.000 Kubikmeter täglich auf heute ca. 31,5 Mio. Kubikmeter Wasser jährlich an. Das heißt knapp das Zehnfache des anfänglichen Volumens.
Zum Abschluss gab Poltrum einen kurzen Ausblick zu anderen Energieträgern der OVAG AG. Leonhardt betonte, dass man mit der OVAG bezüglich anderer Energieträger und alternativen Energiegewinnung im engen Kontakt bleiben wird.
 Herr Poltrum berichtet den Mitglieder aus Vorstand und Fraktion
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