Gemeindeverband Altenstadt    
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Pressemitteilung

Regenerative Energiegewinnung
CDU-Fraktion stellt Antrag für gemeinsamen Arbeitskreis

[03.11.11] ALTENSTADT. Bei der letzten Gemeindevertretungsversammlung wurde durch die CDU-Fraktion ein Antrag zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe für regenerative Energien gestellt. Die Arbeitsgruppe mit Namen „Agenda Energie“, über deren Zusammensetzung der Ältestenrat noch entscheiden wird, soll im Vorfeld möglichst viele Interessenverbände zusammenbringen, um Ideen für mögliche Energiegewinnung in und um Altenstadt darzustellen, Kreis-Anzeiger berichtete. „Dabei geht es uns Christdemokraten vor allem darum, von Anfang an eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürger aller Ortsteile zu erzielen und die Bevölkerung bei der Energiewende mit einzubinden“ erläuterte Gemeindeverbandsvorsitzende Falk Leonhardt.

Gemeindevertreter Otto Messerschmidt fügte hinzu, „dass wir von Stuttgart 21 lernen und möglichst frühzeitig auch die Naturschutzgruppen und -verbände einbinden müssen.“ Insbesondere im Hinblick auf den anlässlich des Energiegipfels der Hessischen Landesregierung geänderten Flächennutzungsplan, welcher zukünftig eine Vorzugsfläche für Windkraft in Höhe von 2% ausweisen wird. Hierbei würden die Waldgebiete eine entscheidende Rolle spielen.

Die Idee dieses Arbeitskreises entstand aus einem Energiegipfel des Vorstandes der CDU Altenstadt. Hierin wurden verschiede Möglichkeiten regenerativer Energiegewinnung erörtert, deren konkreter Nutzung in Altenstadt diskutiert, Erfahrungsberichte aus anderen Städten und Gemeinden eingeholt und unter Einbindung von Fachleuten Prämissen für den Ausbau eines zukunftsfähigen Energiemixes ausgearbeitet.

Regenerative Energiegewinnung unter kommunaler Beteiligung ist das Ziel des Arbeitskreises. Im Rahmen der Möglichkeiten der Hessische Gemeindeordnung werden Konzepte ausgearbeitet, in welcher Art und Umfang die Gemeinde Altenstadt in begrenzter eigener Trägerschaft Energieerzeugungs- und -verteilungsanlagen im Bereich der erneuerbaren Energien wirtschaftlich betreiben kann. „Die Gemeinde soll hierbei nicht nur Geber und stiller Beobachter sein, sondern am Ende auch finanziell profitieren. Auch wollen wir die Möglichkeit einer finanziellen Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger schaffen“ so Leonhardt.

Leonhardt betonte bei der Darstellung des Antrages, dass es aus Gründen der Effektivität und Effizienz absolut sinnvoll und zielführend ist, frühzeitig alle Fraktionen an einen Tisch zu bekommen. Es mache aus Sicht der CDU keinen Sinn, dass alle Fraktionen neben einander her arbeiten. „Die CDU arbeitet an Möglichkeiten für eine sichere, umweltschonende und bezahlbare Energie. Hierbei wollen wir mit allen Beteiligen gemeinsam an einem Strang ziehen, um schnellst möglich das aus ökologischer wie ökonomischer Sicht best möglichen Ergebnis für unsere Gemeinde zu erzielen, welches durch die Bürgerschaft akzeptiert und mitgetragen wird. Dass alle Fraktionen diesem Antrag zugestimmt haben, zeigt mir, dass dies von allen so gesehen wird“ freut sich Leonhardt.





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